Pressemitteilungen
A 1 Brückensturz: Unfallfahrer verstorben
Scharbeutz - Am Dienstagmorgen gegen 11 Uhr, war ein Autofahrer auf der A 1 nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, und gegen ein Brückengeländer gestoßen.
Er stürzte auf eine darunter gelegene Verbindungsstraße. Der 47-jährige Fahrer des kleinen Suzuki Geländewagens wurde eingeklemmt, von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geborgen und schwer verletzt mit einem Rettungswagen in die Sana-Klinik nach Eutin gebracht. Mittlerweile ist der Unfallfahrer seinen schweren Kopfverletzungen erlegen.
Die Unfallursache ist noch völlig unklar, der 47-Jährige ist nach Spurenlage ohne erkennbaren Grund langsam nach rechts von der Autobahn abgekommen und ohne Reaktion noch etwa 150 Meter über die Grasnarbe gefahren, bevor der Wagen dann letztlich von der Brücke stürzte.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise an das Autobahnrevier Scharbeutz unter 04524-70770.
Quelle: LN - Online vom 20.08.2009
Auto stürzt sechs Meter von Autobahnbrücke
Scharbeutz - Schwer verletzt hat ein Autofahrer einen spektakulären Unfall überlebt. Sein Suzuki stürzte bei Scharbeutz von der Autobahn auf die darunter liegende Gemeindestraße.
Dienstag Vormittag um 10.50 Uhr geht der Notruf in der Eutiner Rettungsleitstelle ein: Wenige Augenblicke zuvor ist ein 47-jähriger Mann aus dem Kreis Plön mit seinem blauen Suzuki plötzlich von der Fahrbahn der A 1 verschwunden. „Er geriet kurz hinter Scharbeutz immer weiter nach rechts in die Böschung“, berichtete Michael Wardenga von der Autobahnpolizei, „streifte die Außenseite der Leitplanke, zerstörte das Geländer der Brücke und stürzte sechs Meter tiefer auf die Gemeindestraße zwischen Schürsdorf und Scharbeutz.“
Schnell ist der Rettungshubschrauber zur Stelle, und die Feuerwehren aus Scharbeutz und Pönitz befreien das Unfallopfer aus dem Autowrack. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der 47-Jährige schwere Beinverletzungen, doch es besteht zum Glück keine Lebensgefahr. Warum der Mann von der Fahrbahn abkam und nach 200 Metern mit immer noch erheblicher Wucht ins Brückengeländer krachte, ist nach Angaben der Polizei völlig unklar. Den Gesamtschaden beziffern die Beamten auf rund 15 000 Euro – 10 000 davon für das Auto, 5000 für die Schäden an der Leitplanke und der Autobahnbrücke. Die A 1 in Richtung Hamburg war kurzfristig rechtsseitig gesperrt, nach einer Stunde rollte der Verkehr wieder störungsfrei.
Abstürze von Brücken zählen zu den eher seltenen Ereignissen im Straßenverkehr, doch die Vogelfluglinie im Bereich des Kreises Ostholstein macht hier offenbar eine unrühmliche Ausnahme. Der gestrige Unfall ist bereits der vierte innerhalb von rund zehn Jahren.
Erst am 15. Februar 2009 wurden vier Menschen schwer verletzt, als ihr Auto zwischen Gremersdorf und Heiligenhafen auf der Brücke über einem Kleingewässer verunglückte. Weiterer Schauplatz war die Autobahnbrücke, die an der Raststätte Neustädter Bucht den Weg von Hof Altona nach Sierksdorf überquert. Dort starb vor Jahren ein Autofahrer, als sein Wagen kopfüber unter ähnlichen Umständen wie im gestrigen Fall abstürzte.
Wenig später wurde ein anderer Fahrer schwer verletzt, als sein Wagen von der Autobahnbrücke auf die Straße Breitenkamp bei Haffkrug fiel.
Quelle: LN-Online vom 19.08.2009
Wohnungsbrand wurde schnell gelöscht
FW-OH: Scharbeutz, Kreis Ostholstein: Wohnungsbrand wurde schnell gelöscht
Lensahn (ots) - Am Donnerstagmittag um 12.49 Uhr wurden die freiwilligen Feuerwehren Scharbeutz,Haffkrug,Schürsdorf sowie die Drehleiter aus Timmendorfer Strand zu einem gemeldeten Gebäudebrand in die Straße am Hang 9 gerufen.Vor Ort drang aus einem Mehrfamilienhaus dichter Qualm,die gesamte Wohnung war komplett verqualmt. Es war nicht bekannt ob sich noch Personen in der Wohnung befinden. Sofort ging ein Atemschutztrupp vor und durchsuchte die Wohnung. Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr in der Wohnung.Gleichzeitig wurde die Brandbekämpfung vorgenommen.Die Küche brannte in voller Ausdehnung.Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Brandes auf übrigen Zimmer verhindert werden.Um die komplette Wohnung vom Rauch zu befreien wurde ein Durchlüfter eingesetzt. Im Einsatz waren mehr als 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienst sowie der Polizei Scharbeutz.
Quelle: Kreisfeuerwehrverband Ostholstein, Pressedienst OBM Hartmut Junge vom 03.07.2009
Scharbeutzer Jugend gewinnt Maschinistenwettbewerb
Süsel - Es ging um Schnelligkeit und Können, aber auch um Spiel und Spaß beim großen Treffen der Jugendwehren des Kreises Ostholstein in Süsel.
Der Schreck ereilte die jungen Feuerwehrleute aus Harmsdorf auf halber Strecke. „Wo ist eigentlich unser Gruppenführer?“ fragten sie sich und sahen sich im Kleinbus um. Dort saß kein Gruppenführer. „Wir haben doch tatsächlich vergessen, ihn von zu Hause abzuholen“, erzählten sie, als sie ihr Ziel erreicht hatten.
Auf dem Schulsportplatz in Süsel sollten die Harmsdorfer gleich als zweites Team beim großen Maschinistenwettbewerb des Kreisjugendfeuerwehrverbandes an den Start gehen. Der Harmsdorfer Jugendwart Torsten Falk (32) überlegte nicht lange und betraute Ole Schwanke (11) mit dieser wichtigen Aufgabe. „Er ist ein fähiger Junge“, war sich Falk sicher. Derweil machten sich die anderen Mut.
Daniel Schöning (18) hatte sich morgens schon beim Aufstehen gesagt: „Heute wird dein Tag!“ Dass dann aber gleich bei der Abfahrt der Gruppenführer vergessen wurde, war zwar nicht schön, aber eigentlich auch nicht verwunderlich, denn: „Wenn wir irgendwo auftreten, ist es immer spektakulär.“ Die junge Truppe war sich sicher: „Wir machen trotzdem den ersten Platz. Sonst wären wir ja gar nicht angereist“. Aufmerksam verfolgten sie den Start der Zarnekauer und sagten anerkennend: „Die sind ja ganz schön schnell.“ Als ihnen dann auch noch einfiel, dass ihr eigener Maschinist an den insgesamt drei Übungsabenden nur einmal mitproben konnte, wurde ihnen doch ein wenig mulmig. Bewegt haben sich die Harmsdorfer bei ihrem Lauf auch – nur nicht so schnell. Und dann passierten auch noch einige dumme Fehler. Hinzu kam das, was die Bewertungskommission zu bemängeln hatte. „Na gut, dann haben wir eben den fünften und nicht den ersten Platz“, machten sich die Harmsdorfer Mut. Torsten Falk versuchte, weiter aufzumuntern: „Das Ziel ist doch erreicht. Aus den Schläuchen kam Wasser.“ Und überhaupt: „Wenn es einen Ernstfall gibt, dann sind doch auch nicht immer dieselben Feuerwehrleute zur Stelle. Wir haben eben realitätsnah gearbeitet.“
Die Harmsdorfer Jugendfeuerwehr war eine von insgesamt 19 aus dem gesamten Kreis, die an dem alljährlich stattfindenden Maschinistenwettbewerb teilnahm. Dabei ging es hauptsächlich um die praktische Übung. Abgefragt wurde aber auch das theoretische Wissen. Damit alles nicht ganz so bierernst blieb, gab es auch lustige und sportliche Spiele. Wer sie gewann, durfte den Landrats-Wanderpokal entgegennehmen.
Sebastian Papke, Fachbereichsleiter Wettbewerb im Kreisjugendfeuerwehrverband, war mit dem Großereignis zufrieden. „Alles ist gut gelaufen“, bilanzierte er am Ende des Veranstaltungstages.
Den Landratspokal sicherte sich das Team Pansdorf I, gefolgt von Kellenhusen und Malente II. Und beim Maschinistenwettbewerb hatte die Jugendfeuerwehr Scharbeutz die Nase ganz weit vorne. Auf dem zweiten Platz landete die Jugendfeuerwehr Röbel, auf Platz drei Malente II.
Und die Harmsdorfer? Die fuhren mit einem 15. Rang nach Hause – und fanden dort hoffentlich ihren Gruppenführer wieder.
Quelle: Lübecker Nachrichten vom 30.06.2009
Chlorgas-Austritt in Scharbeutz
Chlorgas-Austritt in der Ostseetherme in Scharbeutz: Am Donnerstag, 7. Mai, sorgte eine undichte Chlorgasflasche in der Ostseetherme gegen 05.00 Uhr für einen etwa zweistündigen Einsatz bei Polizei und Feuerwehr, verletzt wurde niemand.
Aus einer Chlorgasflasche in einem Lagerraum war Chlorgas ausgeströmt und hatte sich in einigen Räumen des Bades verteilt. Zu dieser frühen Stunde hielten sich nur Mitarbeiter in der Therme auf, die alle rechtzeitig das Bad verlassen konnten. Neben Polizei und Feuerwehr Scharbeutz war auch der Löschzug "Gefahrgut Ostholstein Süd" eingesetzt.
Die direkt an der Therme vorbeiführende B 76 musste für etwa zwei Stunden halbseitig gesperrt werden, zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Nach Abdichtung der Leckage und Belüftung der Therme war der Einsatz gegen 07.00 Uhr beendet, das Bad wieder freigegeben.
Quelle: Local xxl/Polizei vom 07.05.2009
Feuer in Scharbeutz
Lensahn (ots) - Bei dem seit 11.15 Uhr brennenden Einfamilienhaus handelt es sich um einen Bungalow, der nach Angaben der Feuerwehr nahezu völlig ausgebrannt ist. Zwei gehbehinderte, ältere Bewohnerinnen musssten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen vorsorglich in eine Krankenhaus eingeliefert werden. Mit den Löscharbeiten sind die Feuerwehren aus Scharbeutz, Haffkrug, Pönitz und Schürsdorf beschäftigt. Die Einsatzleitung hat der Scharbeutzer Gemeindewehrführer Reinhold Mang. Zur Brandursache und Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.
Quelle: Kreisfeuerwehrverband Ostholstein, Pressedienst OBM Hartmut Junge
Feuer in Bäckerei
Lübeck (ots) - Am Sonntagmorgen, den 13.07.08, brach gegen 04.45 Uhr in einer Bäckerei in der Luschendorfer Straße 6 ein Feuer aus.
Bei Eintreffen der Rettungskräfte schlugen schon Flammen aus dem Dach. Die Bäckerei befand sich in einem kombinierten Wohn- und
Geschäftsgebäude.
Die Brandausbruchstelle lag im rückwärtigen Bereich der Bäckerei,unmittelbar über der Backstube. Während der Löscharbeiten sperrte die Polizei die Luschendorfer Straße für etwa 90 Minuten. Fünf Wehren bekämpften den Brand, gegen 05.45 Uhr war das Feuer aus. Personen kamen nicht zu Schaden, eine Evakuierung von Nachbarn war nicht erforderlich. Ein Übergreifen des Feuers auf den Wohnbereich konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Der Gesamtschaden dürfte bei 100.000,- Euro liegen.
Die Kripo hat noch am Sonntag ihre Ermittlungen aufgenommen. Brandursächlich dürfte ein Defekt an einem Kompressor gewesen sein, der zum Betrieb der Steuerleitungen für die Mehlförderanlage notwendig ist.
Quelle: Polizeidirektion Lübeck, Pressestelle vom 14.07.2008
Feuerwehr Scharbeutz lädt zum Laternenumzug
Die Freiwillige Feuerwehr Scharbeutz und der sky Markt Scharbeutz veranstalten am Freitag, den 17. Oktober 2008, einen großen Laternenumzug mit Rahmenprogramm für Groß und Klein.
Bereits ab 11 Uhr ist die Feuerwehr mit Verpflegung vor Ort, ab 16 Uhr gibt es zahlreiche Kinderspiele und Vorführungen. Der Laternenumzug startet um 19 Uhr. Der Erlös wird wieder der Jugendfeuerwehr Scharbeutz gespendet und dient dem Kauf eines neuen Mannschafttransportbusses für die Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr sammelt schon fast ein Jahr gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerewehr Scharbeutz für das Fahrzeug.
Quelle: HL-live vom vom 16.10.2008
Sky-Markt ist Partner der Feuerwehr
Am 27.09.2007 wurde dem Sky-Markt Scharbeutz das Förderschild "Partner der Feuerwehr" verliehen.
Aus den Händen von Reinhold Mang, Beisitzer im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Ostholstein und zugleich Gemeindewehrführer der Gemeinde Scharbeutz, erhielt Marktleiter C. Gehrdt die Auszeichnung. Der Sky-Markt beschäftigt derzeit 5 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Scharbeutz und Gleschendorf. Die Kameraden dürfen zu jeder Zeit ihren Arbeitsplatz verlassen, um Einsätze zu fahren. "Dieses Engagement, gerade in der heutigen Zeit, ist für uns als Feuerwehr unerlässlich und in diesem Fall besonders erwähnenswert", so Reinhold Mang.
Der Dank gelte aber auch dem gesamten Sky-Markt-Team, denn im Alarmfall übernehmen die verbleibenden Kolleginnen und Kollegen die Arbeit.
Auch unterstützt der Sky-Markt die Jugendarbeit in der Gemeindefeuerwehr Scharbeutz. So gibt es für den Nachtmarsch immer Präsente und die Erlöse aus dem Laternenumzug kommen ihr zugute.
Von der Verwaltung war Herr Bürgermeister Volker Owerien anwesend. Auch er bedankte sich bei dem Marktleiter und seinem Team für das einvernehmliche Miteinander, welches in der heutigen Zeit nicht immer so laufen würde. Als Dank der Gemeinde bekam der Marktleiter einen Wandteller mit Gemeindewappen.
Der Marktleiter Gehrdt bedankte sich für die Auszeichnung: " Für uns ist es selbstverständlich, die Freiwilligen Feuerwehren und die Jugendfeuerwehr zu unterstützen."
Quelle: Kreisfeuerwehrverband Ostholstein, Pressedienst OBM Hartmut Junge vom 27.09.2007
Frau und Hund retteten sich vor den Flammen
Scharbeutz - Den gestrigen Vormittag wird die 50-jährige Bewohnerin einer Obergeschoss-Wohnung am
Speckenweg 1 in Scharbeutz nicht so schnell vergessen. Ein Feuer verwüstete ihre Wohnung.
Nach bisherigen Informationen hatte die unter Betreuung wohnende Frau in ihrem Schlafzimmer eine Stumpenkerze angesteckt und dabei vermutlich eine Plastiktüte mit Papier entzündet. Sie bekam Angst, lief mit ihrem Hund, einem West Highland White Terrier, vor das Haus und traf dort den Postboten Jens Teschke (41) aus Sarkwitz. Da er von seinen 24 Dienstjahren neun in Scharbeutz verbracht hat, kennt er die Frau schon länger. "Sie bat mich, die Feuerwehr zu rufen", berichtete Teschke.
Als die Löschmannschaften aus Scharbeutz, Haffkrug, Schürsdorf und Pönitz sowie die Drehleiter aus Timmendorfer Strand am Brandort eintrafen, schlug dicker Qualm aus dem Fenster. Einige der etwa 40 Rettungskräfte wurden mit Atemschutzgeräten ausgestattet. In der Wohnung fanden sie riesige Müllberge. "So etwas habe ich noch nie gesehen", entfuhr es einem Feuerwehrmann.
Die Frau wurde zunächst im Krankenwagen untersucht und nach Absprache mit dem Amtsarzt dann ins Psychiatrium nach Neustadt gebracht. Derweil kümmerten sich Nachbarn um den Hund, und Jens Teschke setzte seine Tour fort. "Dinge wie diese machen meinen Beruf manchmal aufregend", überlegte er. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei mit etwa 15 000 Euro. cd
Quelle: ln-online/lokales vom 23.10.2007
Feuer zerstört Dachstuhl eines Gaststättenbetrieb
Ein Dachstuhlbrand hat in der Nacht zum Pfingstsonntag das Reetdach eines Gaststättenbetriebes am Scharbeutzer Strand komplett zerstört.
Kurz vor Mitternacht wurden die Feuerwehren Scharbeutz und Haffkrug zu einem Feuer im Dachbereich der Gaststätte an der B76 alarmiert.
Nach Auskunft des stellv. Wehrführers der FF Scharbeutz, Sebastian Levgrün, war die Scharbeutzer Wehr bereits mit einer Brandbekämpfung von aussen erfolgreich. Das Feuer wurde schnell bekämpft, so dass keine Flammen mehr zu erkennen waren. Einige Minuten nach dem erfolgreichen ersten Löschangriff schlugen jedoch in der Mitte des Gebäudes im Bereich des Schornsteins Flammen aus dem Reet. Begünstigt durch den starken Wind breitete sich das Feuer rasend schnell über den ganzen Dachbereich aus. Neben den bereits im Einsatz befindlichen Wehren aus Scharbeutz und Haffkrug wurden die Feuerwehr Pönitz und die Drehleiter aus Timmendorfer Strand zur Unterstützung nachgefordert. Die Timmendorfer Wehr setzte ihre Drehleiter mit einem Wenderohr von oben, sowie einen fahrbaren Wasserwerfer ein. Die Löschwasserversorgung wurde aus dem öffentlichen Hydrantennetz sowie aus der Ostsee sicher gestellt. Wegen der starken Rauchentwicklung war der Einsatz zur Brandbekämpfung nur noch unter Atemschutz möglich. Deshalb wurde auch der Bereitschaftsdienst der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Lensahn mit zusätzlichen Atemluftflaschen zur Einsatzstelle beordert. Es wurden 38 Atemluftflaschen verbraucht.
Der Zweckverband Ostholstein musste zusammen mit den Feuerwehren die Gas- und Wasserzufuhr zum Gebäude abstellen.
Nach etwa einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Das Feuer konte sich nicht bis in den Restaurantbereich im Erdgeschoss ausbreiten, aber durch die enorme Hitze und den Brandrauch ist auch dieser Bereich in starke Mitleidenschaft gezogen worden.
Die Nachlöscharbeiten dauerten noch weitere 3 Stunden bis 4.00 Uhr an. Nur mit Hilfe der Drehleiter aus Timmendorfer Strand konnten die Glutnester im Dachbereich auseinander gezogen und abgelöscht werden. Eine anschließende Brandwache wurde von der Wehr aus Scharbeutz gestellt. Die Einsatzleitung hatte der Gemeindewehrführer der Gemeinde Scharbeutz, Reinhold Mang. Menschen wurden bei dem Feuer nach Kenntnis der Feuerwehr nicht verletzt. Während des Einsatzes stand ein Rettungswagen zur Sicherung der Einsatzkräfte an der Brandstelle bereit.
Der Schaden beläuft sich auf mehrere Hundertausend Euro. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache aufgenommen.
Quelle: Kreisfeuerwehrverband Ostholstein, Pressedienst OBM Hartmut Junge vom 05.06.2006
Autofahrerin schwer verletzt
Eutin (ots) - Scharbeutz - Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 432 wurde am Dienstagvormittag eine Autofahrerin schwer verletzt. Ein 30jähriger VW-Golf-Fahrer aus Berlin befuhr um 10.55 Uhr die B 432 von Scharbeutz in Richtung Pönitz am See. Beim Abbiegen nach links auf die Autobahnauffahrt in Richtung Puttgarden stieß er mit dem entgegenkommenden VW-Golf einer 62jährigen Frau aus dem Bereich Segeberg zusammen.
Die Fahrerin erlitt Prellungen und einen Schock. Da sich ihr Zustand plötzlich verschlechterte, setzte die Rettungsleitstelle zusätzlich den Rettungshubschrauber Christoph 12 ein. Nachdem die Frau stabilisiert war, kam sie mit einem Rettungswagen in die Ostholsteinklinik Eutin. Der Berliner und sein Patenkind, ein 11jähriger Junge, blieben unverletzt. Die Feuerwehr Scharbeutz löschte den brennenden Wagen des mutmaßlichen Unfallverursachers.
Der Gesamtsachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die B 432 kurzfristig von Polizeikräften der Autobahnpolizei Scharbeutz und der Polizeiinspektion Eutin gesperrt. Zu Unfallzeit herrschte starker Reiseverkehr Richtung Scharbeutz.
Quelle:ln-online/newsaktuell/ots vom 10.08.2004
Wichtiger Hinweis: Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Original-Pressemitteilung der Polizei. Sie wurde
automatisch in unseren Dienst übernommen und von uns redaktionell nicht bearbeitet.
Alarm bei der Feuerwehr
In den acht Ortswehren der Gemeinde Scharbeutz schrillen die Alarmglocken. Sie fürchten um ihre
eigenständige Existenz.
Scharbeutz - Grund für diese Befürchtung sind die aktuellen Haushaltsberatungen und Überlegungen von Kommunalpolitikern, wo im Etat der Wehren gespart werden kann. Der Scharbeutzer Gemeindewehrführer Reinhold Mang (51) und sein Stellvertreter Manfred Nasner (47) erklärten in einem LN-Gespräch: "Keine Wehr weiß im Moment, wie es weitergeht." Diese Unsicherheit wirke sich negativ auf die Motivation der 192 Aktiven aus. Auf dem Spiel stünde auch die Sicherheit der Bürger.
Beide können nicht verstehen, warum ein externer Gutachter eingesetzt werden soll, obwohl bereits ein umfassendes Papier des Kreisfeuerwehrverbandes vorliegt. Darin wurde der Gemeindewehr bestätigt, dass die Wehren in den vergangenen Jahren die richtigen Beschaffungen beantragt hätten. Auch sei der von der Wehrführung vorgelegte Fahrzeuge-Bedarfsplan für die Zeit bis 2009 gutgeheißen worden. Am Donnerstag, 25. November, stellen sich zunächst in einer nicht-öffentlichen gemeinsamen Sitzung des
Brandschutzausschusses und des Finanzausschusses zwei Gutachter vor.
Der Scharbeutzer Bürgermeister Volker Owerien erklärte auf LN-Anfrage, dass für die Gemeinde in dem Gutachten festgestellt werden soll, welche personelle und materielle Ausstattung für die Kommune erforderlich ist. Er sehe einen Handlungsbedarf zur Fahrzeugbeschaffung, da mehrere Wagen schon über 20 Jahre alt sind, wisse aber auch, dass die Wehren über einen guten Ausrüstungsstand verfügen, so Owerien. Ziel der Beratungen müsse es sein, die sehr gut ausgebildeten Einsatzkräfte "mitzunehmen". Im Anschluss an den nicht-öffentlichen Teil werden am Donnerstag ab etwa 19.15 Uhr die Ergebnisse aus dem nicht-öffentlichen Teil bekannt gegeben und die Beratungen öffentlich weitergeführt.
Nasner und Mang wissen: "Wir müssen uns der Diskussion stellen, damit in unseren Reihen endlich wieder Ruhe einkehrt." Sie erinnern an das Jahr 2002, als sich die damalige Finanzausschuss-Vorsitzende Brigitte Brückner (CDU) öffentlich für eine Zusammenlegung der Wehren ausgesprochen hatte. Damals distanzierten sich die CDU-Vorsitzende Petra Kirner und der CDU-Fraktionsvorsitzende Ekkehard Demuth in einem Schreiben an Mang "ganz klar von dieser Auffassung". Sie spiegele weder die Ansicht der Fraktion noch die der Partei wider.
Die CDU Scharbeutz stehe zu allen Feuerwehren in der Gemeinde Scharbeutz, hieß es. "Einsparen von Fahrzeugen bedeutet auch Einsparen von Personal", verdeutlichen Nasner und Mang im Vorfeld der Sitzung am Donnerstag. Sie fragen: "Soll dann eventuell alle 14 Tage einmal bei den betroffenen Wehren ein Fahrzeug vorbeifahren, damit sie noch wissen, wie ein Einsatzfahrzeug aussieht, wie die Technik funktioniert und wie man Atemschutzgeräte anlegt?" Und sie geben die Antwort gleich mit: "Nein. Die betroffenen Kameradinnen und Kameraden tun sich dies nicht an, sondern verlassen das Ehrenamt für immer."
Durch eine mögliche Zusammenlegung der Ortswehren könne es zu gravierenden Einschränkungen beim Brandund Katastrophenschutz kommen, so Nasner und Mang. Die Sicherheit der Bevölkerung bleibe auf der Strecke, da die vom Bundesgesetzgeber ausgeschriebene so genannte Hilfsfrist von sieben bis zehn Minuten, die von der Alarmierung bis zum Einsatz vergehen dürfen, nicht mehr eingehalten werden könne.
Schon jetzt leiste die Gemeindewehr selbst einen erheblichen Anteil an der Finanzierung ihrer Arbeit. So hätten die Gleschendorfer 8000 Euro für ihr neues Fahrzeug beigesteuert. In allen Ortswehren würden zudem Dinge für den eigenen Bedarf wie Schutzhelme und Funkgeräte angeschafft. Ganz stark ins Gewicht falle aber die ehrenamtliche Tätigkeit, mit der der Bevölkerung an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr Schutz geboten werde. Dies koste die Kommune keinen Cent. Nasner: "Unsere Kräfte arbeiten zum Nulltarif." Politiker sollten bei den Wehren nicht immer nur auf das Geld schauen", verlangt stellvertretender Kreisbrandmeister Thorsten Plath und weiter: "Viele Gemeindevertreter wissen viel zu wenig über unsere Einsätze und über die Bedingungen, unter denen wir arbeiten." Gelder einzusparen und damit den Weg freizumachen für die Auflösung kleinerer Wehren, bedeute, an Leib und Seele der Bevölkerung zu sparen.
Quelle: ln-online/lokales vom 23.11.2004
